BFSG-Bußgeld und Fristen: Was bei Verstößen droht

Das BFSG ist kein zahnloses Gesetz: Neben behördlicher Marktüberwachung drohen empfindliche Bußgelder und Abmahnungen. Dieser Ratgeber fasst die Risiken zusammen und zeigt, wie du sie pragmatisch reduzierst.

Welche Sanktionen sind möglich?

  • Marktüberwachung: Behörden können Mängel feststellen und Maßnahmen anordnen.
  • Bußgelder: bis zu 100.000 €.
  • Abmahnrisiko: durch Wettbewerber und Verbände.

Seit wann gilt das?

Die Pflichten gelten seit dem 28. Juni 2025. Ein „Wir kümmern uns später“ ist damit bereits jetzt ein laufendes Risiko – nicht erst ab einem künftigen Stichtag.

Wie senkst du das Risiko?

Der wirksamste erste Schritt ist Transparenz: Ist-Zustand messen, Mängel nach Schwere priorisieren und die gravierenden zuerst beheben. Eine ehrliche „Erklärung zur Barrierefreiheit“ und ein laufendes Monitoring gegen neue Fehler zeigen zudem, dass du deiner Sorgfaltspflicht nachkommst.

Wichtiger Hinweis

Schwellenlos liefert eine automatisierte technische Prüfung und Priorisierung, keine garantierte Rechtssicherheit und keine Rechtsberatung. Für eine verbindliche Bewertung deines Einzelfalls ziehe qualifizierten Rechtsrat hinzu.

Häufige Fragen

Wie hoch kann ein BFSG-Bußgeld sein?
Bußgelder können bis zu 100.000 € betragen. Hinzu kommt das Risiko von Abmahnungen durch Wettbewerber und Verbände.
Kann ich für BFSG-Verstöße abgemahnt werden?
Ja, neben behördlichen Maßnahmen besteht ein Abmahnrisiko durch Wettbewerber und Verbände. Eine dokumentierte, priorisierte Fehlerbehebung senkt das Risiko.

Dieser Ratgeber gibt einen allgemeinen Überblick und stellt keine Rechtsberatung dar. Automatische Prüfungen erkennen nur einen Teil möglicher Verstöße (ca. 30–40 %); eine vollständige Bewertung erfordert zusätzlich eine manuelle und ggf. anwaltliche Prüfung.

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